Wie immer nach solchen Ereignissen wird auch nach dem Amoklauf von Winnenden über das Waffenrecht diskutiert.
Tims Vater, Jörg Kretschmer, hatte nach den vorliegenden Informationen seine Waffen aufgrund seines Hobbys, jedoch sonst keinen Waffenschein. Hier stellt sich zunächst die Frage, wieseo ein Sportschütze dann eine Barretta in seinem Nachtkästchen aufbewahrt, wenn er doch keinen Waffenschein hat. Und auch die Munition war ja augenscheinlich nicht weggesperrt. Desweiteren ist mir nicht klar, wozu ein Sportschütze so viele Waffen – kolportiert wird zwischen 15 und 18 – zu Hause haben muss und darf.
Dass das deutsche Waffenrecht sonst recht scharf ist, ist unbestritten, jedoch zeigen sich hier in Hinblick auf die Sportschützen m.E. Defizite, die wirklich behoben werden sollten. Eine Beschränkung der erlaubten Anzahl und höhere Strafen bei unzureichender Sicherung sind wohl das Mindeste.
So oder so – durch das Unterlassen des Wegsperrens der Barretta und der Munition dürfte sich Herr Kretschmer strafbar gemacht haben. Und auch zivilrechtliche Schadensersatzklagen der Angehörigen der Opfer dürften nicht ganz aussichtslos sein.
Dass dann noch der Umgang des Sohnes mit Waffen von den Eltern gefördert wurde, steht auf einem ganz anderen Blatt.
zum deutschen Waffenrecht: Man kann nicht generell sagen, es sei besonders scharf. Ganz im Gegenteil. Abgesehen von den Ländern, in denen ähnliche Bluttaten wie die in Winnenden in einer gewissen Häufung vorkommen (USA, Deutschland, Finnland, Schweiz), gibt es kaum ein Land, in dem man einfacher in den legalen Besitz von Waffen kommen kann als hier. Der Vater des Amokläufers hat sich im übrigen durch die falsche Aufbewahrung der Waffe nicht strafbar gemacht, sondern er hat eine Ordnungswidrigkeit begangenen und muß mit einer Geldbuße rechnen.
“Und auch zivilrechtliche Schadensersatzklagen der Angehörigen der Opfer dürften nicht ganz aussichtslos sein.”
Dann müsste ja auch jedes Elternteil für die Bereitstellung ihres Autos bestrafen wenn der Nachwuchs einen Unfall damit baut. Denn, was ist das Auto denn ausser Fortbewegungsmittel, es ist ein Waffe, sogar mit einer nicht unerheblichen Quote (knapp 4500 im Jahre 2008). Oder man müsste Boeing dafür verklagen das sie Flugzeuge bauen die irgendwelche Verblendeten für Terroranschläge benutzen. Oder, wie bei Amokläufen die Waffenhersteller das sie solche Gegenstände herstellen.
Das Thema ist viel zu ernst um es so banal abzuhandeln. Ich frage mich eher, warum jemand überhaupt Waffen haben muß. Im vorliegenden Fall vermute ich mal, das der Vater die Waffe im Schlafzimmer ‘griffbereit’ hatte, um mögliche Einbrecher zu vertreiben. Was ich mich auch frage ist, woher der Junge die Munition hatte. Meins Wissens nach muß man das doch getrennt verschlossen aufbewahren (§ 36 Waffengesetz). Aber warum die Waffe im Haus? Kriminelle Gegend? Jugendbanden? Man ist seines Lebens nicht mehr sicher? Traurigerweise ist genau das eingetreten, nur auf anderer Seite. Meine Trauer gilt den Opfern und Ihren Familien und Freunden, die einen wichtigen Menschen verloren haben, unwiederbringlich, von einer auf die andere Sekunde, ohne Chance sich dagegenzustellen. Meine Wut gilt den Personen die nicht zuhören, sich nicht kümmern, wegsehen wenn es Probleme gibt oder jemand nich ‘normal’ ist. Denn irgendwann in der Biographie der Amokläufer gab es einen Bruch, gab es den Moment an dem alles zu viel wurde und man den Wiederstand aufgab, die Türen und Fenster zur Aussenwelt schloß, sich abschottete. Verlassen und ohne Liebe. Ein Amoklauf ist immer ein Schrei nach absoluter, ungeteilter Aufmerksamkeit, koste was es wolle. Und so lange Politiker den Begriff ‘Killerspiele’ diskutieren wird es keine Lösung für das Problem geben, nur noch mehr Trauer und Leid. Die Wurzel des Problems hat mit zuhören, mit engagieren, mit auseinandersetzten und einlassen auf Jugendliche und deren Welt zu tun und die besteht nur zu einem Bruchteil aus Counter-Strike. Abschließend beliebt nur noch zu sagen, das hinter jeder benutzten Waffe auch ein Benutzer stehen muß.
In diesem Sinne
@andy
hinsichtlich des Schadensersatz liegt die Sache hier anders; es ist anerkannte Rechtsprechung, dass bei Verstössen gegen das Waffenrecht auch zivilrechtlich für den sich daraus ergebenden Schaden zu haften ist.
Siehe auch folgenden Artikel:
http://www.bild.de/BILD/news/2009/03/13/winnenden/vater-vom-amoklaeufer/droht-klage-millionen-hoehe.html
O.k., man lernt nie aus. Wäre dann wohl als fahrlässige Tötung in 15 Fällen zu verhandeln. Ob der Tod des Sohnes bestraft würde weiß ich nicht. Eventuell kommt eine verschärfte Schuld hinzu wenn sich bestätigt das der Junge psychische Probleme hatte und als gefährdet einzustufen war.
In diesem Sinne
[...] Meinungsblog: Waffenrecht nach Winnenden [...]
[...] Hier gibt es auch noch einen Blog der sich mit der Waffenfrage beschäftigt http://meinungsblog.wordpress.com/2009/03/12/waffenrecht-nach-winnenden/ [...]
nachgeblogt.de
Dort ist ein ganz frisches Interview mit dem Betreiber der Seite krautchan.net “Tsaryu”
Das Waffenrecht ist ausreichend, nur das korrekte Verhalten der Waffenbesitzer läßt manchmal zu wünschen übrig. Also vielleicht besser kontrollieren. Auch mit einem Auto kann man Amok-
fahrten unternehmen, deshalb ist noch niemand auf die Idee gekommen die Autos zu verbieten
Das Ende der Selbstbestimmung???
zuerst mal ein paar sachliche Korrekturen, der Name des Herstellers ist “Beretta”.
Ein Sportschütze muss in Deutschland mindestens 1 Jahr Mitglied eines Schützenvereins, mit regelmäßiger Teilnahme am Schießbetrieb, sein und eine Sachkundeprüfung ablegen bevor er überhaupt eine eigene Waffe erwerben kann, weitere Details können auf der Website des Innenministeriums ( Waffengesetz) nachgelesen werden.
In Östereich wie auch in den meisten anderen Ländern Europas können Langwaffen (Gewehre) von jedem 18 jährigen gekauft werden, in der Schweiz gar bekommt jeder Wehrpflichtige “sein” vollautomatisches Sturmgewehr nebst Munition mit nach Hause und unsere Nachbarn haben sich noch nicht alle gegenseitig umgebracht – logischerweise.
Warum Herr Kretschmer überhaupt Waffen zu Hause hat???, nun ganz einfach weil dies (noch) ein freies Land ist und das Recht der freien Entfaltung ein Grundrecht jedes Einzelnen ist und mancher hat eben Spass am Sportschießen (wie z.B. Wurftaubenschießen, Biathlon oder einer von hunderten anderen Disziplinen) oder am Modellflug, Autorennen, Segelfliegen, Skifahren
Sollte Herr Kretschmer gegen die restriktiven Aufbewahrungsvorschriften verstossen haben (und dazu gehört z.B. auch das Liegenlassen des Tresorschlüssels in der Wohnung) ist das Mindeste der Verlust der Waffenbesitzkarte (Sportschützen haben keinen Waffenschein, dieser berechtigt nämlich zum Führen der geladenen Waffe in der Öffentlichkeit) und somit der Waffen für mindestens 10 Jahre, in diesem Fall sicherlich mit noch erheblich weitreichenderen Folgen.
15 – 18 Waffen, ja warum nicht, wenn Herr Kretschmer aktiver Sportschütze ist und entsprechend unterschiedliche Disziplinen schießt, es gibt durchaus Sportschützen mit erheblich mehr Waffen oder private Sammler mit weit mehr als tausend Waffen zu Hause (die Kriterien hierfür erspare ich mir an dieser Stelle) abgesehen davon verschießt ein aktiver Schütze viele Tausend Schuss Munition pro Jahr und das wichtigste – was für einen Unterschied hätte es gemacht ob 20 Waffen oder eine – richtig, gar keinen!!!
Oder wenn er gar keine Pistole gehabt hätte – auch egal, dann nimmt er eben zwei Gasflaschen, einen Eimer Benzin, ein Auto, oder oder oder, Anleitungen für weitaus gefährlichere Dinge gibts für jeden im Internet und alles andere im Bau- und Supermarkt.
Sollte hier irgendjemand tatsächlich denken, einen Amokläufer aufhalten zu können durch irgendwelche Verbote oder Gesetze, der ist einfach nur dumm.
Es gibt bereits weit mehr illegale Waffen (ca. 25 Millionen) in Deutschland als legale (ca. 10 Millionen), die sind aber bereits verboten, bei drastischen Strafen, so wie z.B. auch bei Rauschgift, funktioniert wirklich prima mit den Verboten, die Mafia würde sich die Hände reiben und auch noch riesige Mengen Waffen verticken dann gibts eben 50 Millionen Illegale – toll.
Und jetzt noch das Beste, ja! Eltern fördern die Interessen ihres Sprösslings wie Malen, Tennis, Fussball, Kartfahren oder eben Schießen und damit auch den verantwortungsvollen Umgang mit Waffen, sonst könnten wir nämlich die Teilnahme an Weltmeisterschaften, olympischen Spielen in diesen Disziplinen (auch Biathlon)gleich bleiben lassen, ist für Deutsche eh schon schwierig genug, ein Wuftaubenschütze beginnt in Italien mit 8 Jahren, in Deutschland frühestens mit 16, jeder der was von Leistungssport versteht, weiß dass man das nicht mehr aufholen kann.
Natürlich furchtbar was an diesem Tag passiert ist und mein tiefstes Mitgefühl mit allen Betroffenen, wenn die Gesellschaft so etwas künftig verhindern will, muss sich die Gesellschaft selbst ändern, müssen Eltern mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen, muss unser Schul- und Bildungssystem reformiert werden und sollten Dinge wie Aufmerksamkeit, Zivilcourage, Toleranz, und Achtung wieder eine Rolle spielen.
Tom
Hallo Tom,
das ist wirklich ein guter Kommentar! Klasse!
Ich finde die Doppelzüngigkeit der Medien und der Politker einfach furchbar. Am Samstag zur besten Sendezeit wurde Biathlon übertragen. Daran ist nichts auszusetzten, es war interssant und spannend. Anschließend kam in den Tagesschau Frau Roth von den Grünen zu Wort: Kinder und Schießsport….Sie hätte lieber bei Magdalena Neuner mal nachfragen sollen, wann sie mit dem Schießtraining begonnen hat. Soviel zur Doppelzüngigkeit!
Gruß Hans-Jürgen
Hallo Tom,
“Hut ab” vor der Arbeit, die Du Dir mit diesem sachlichen Kommentar gemacht hast.
Was ich feststellen konnte, war dies der einzig normale Kommentar hier.
Aber nichtsdestotrotz wird man in diesem Land der “Gutmenschen” mit Sachlichkeit nicht viel erreichen.
Der Vorfall war einfach zu spektakulär, als dass ihn jetzt nicht diverse Politiker und “Möchtegern-Experten” ausschlachten würden, damit diese auch mal wieder mit ihrem “gefährlichen 1/8 Wissen” in der Öffentlichkeit prahlen können.
Wie auch Hans-Jürgen in seinem Kommentar richtig erkannt hat, ist dieses Land mittlerweile mit Doppelmoral und Doppelzüngkgkeit vollgesogen.
Ich denke da nur an die Partei der Grünen.
Als sie Anfang der 80er Jahre langsam aufstiegen, forderten sie noch die Abschaffung der Bundeswehr und Entwaffnung der Polizei.
Heute stimmen sie mit ab, wenn unter anderem das KSK (Kommando Spezialkräfte) mit expliziten Auftrag zur Ausschaltung von Talibankämpfern nach Afghanistan geschickt werden. Für sowas wird es auch dann gern gesehen, wenn der “junge Deutsche” hervorragend mit einer Waffe umgehen kann. Aber momentan paßt es ganz gut, wenn eine Politikerin mit Namen Claudia Roth, eine sofortige Entwaffnung des mündigen Bürgers fordert, von dessen Steuern sie aber hervorragend lebt.
Was in Winnenden passiert ist, ist für alle direkt oder indirekt Betroffenen (auch für die Familie des kranken Täters) schlimm und mit keinem Wort zu entschuldigen. Nur sollte man dennoch sachlich mit dem Thema, insbesonders mit Lösungen für die Verhinderung weiterer Amokläufe, umgehen. Zum Schluß aber möchte auch ich etwas in Polemik schwelgen: In Deutschland sterben jedes Jahr 6000-7000 Menschen durch Verkehrsunfälle. Wo bleibt endlich die Einführung einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50Km/h auf allen Straßen?
Thomas19_66
Hallo Hans-Jürgen, Hallo Thomas,
es keimt ein Funken Hoffnung auf wenn ich sehe, daß es auch noch (normal) denkende Menschen in Deutschland gibt, die ihre Meinung auch mal kundtun.
Normalerweise bin ich ehrlich gesagt auch zu bequem solche Postings zu verfassen aber bei derartigem Schwachsinn wie in dem Aufmacher ganz oben hats mich einfach gepackt.
Ich werde allerdings hier nichts mehr schreiben, da meiner Meinung nach der Urheber dieser Website rein kommerzielle Ziele verfolgt (siehe Google-Anzeigen) und mit den provokannten, hirnlosen Aufmachern einfach nur Besucher auf seine Seite ziehen will.
Tom
@Thomas: auf dieser Seite ist keine einzige Anzeige und wird auch keine sein.
Ja, da habe ich wohl Mist gebaut, ich habs leider verwechselt und entschuldige mich hiermit.
Tom
kein Problem – wollte es nur mal klarstellen.
fände es auch nicht richtig, mit so einem Thema Geschäft zu machen.
Warum schießt ihr nicht einfach mit Druckluftwaffen?
Welche Opympische Disziplin wird mit der Beretta ausgetragen?
Wozu automatische oder halbautomatische Waffen in Privathand?
Wieviele Amokläufe wurden in den letzten Jahren mit legalen, und wie viele mit illegalen durchgeführt?
Wie viele der Amokläufer waren keine Sportschützen?
Wie viele Amokläufe hat es in den letzten Jahren gegeben mit zwei Gasflaschen, einem Eimer Benzin, einem Auto, oder oder oder?
Wer hat schon mal gehört, dass Autos zum Fahren, Flugzeuge zum Fliegen und Waffen zum Schießen produziert werden?
Wer erkennt den Unterschied des Hobbys Schießen mit scharfer Munition im Gegensatz zu Modellflug, Autorennen, Segelfliegen, Skifahren?
Fragt sich
ein unnormaler, dummer, doppelzüngiger Gutmensch, der schwachsinnige Fragen aufwirft, mit denen sich normale, kluge, ehrliche WaffenNARREN im Besitz der richtigen Meinung besser nicht auseinandersetzen sollten.
Hallo Egal,
ich will Dich ja nicht angreifen, aber wie oft wurden schon Flugzeuge für übelste Straftaten gegen Menschen benutzt? Ich will da nur mal den Hinweis auf den 11.09.2001 geben. Dabei kamen über 3000 Menschen um.
Wie gesagt, was in Winnenden passiert ist, ist tragisch und schlimm. Aber mit verschärften Gesetzen wird man nichts erreichen, außer der Abstrafung von vielen die nicht dafür schuldig zu machen sind.
Der Mord ist nach §211 StGB unter lebenslanger Haftstrafe verboten und dennoch werden jedes Jahr etliche hundert Menschen in diesem Land umgebracht.
Wobei hier die meisten erschlagen, erwürgt oder erstochen werden. Genauso sehe ich das mit den Videospielen. Millionen von Jugendlichen und Erwachsenen spielen diese Spiele. Würde da jeder automatisch zu einem Mörder bzw. Amokläufer, dann hätten wir hier Krieg vom feinsten.
Man sollte trotz aller Geschehnisse versuchen sachlich zu bleiben, denn nur so kann man tatsächlich die Ursachen für solches Handeln, wie es in Winnenden passiert ist, herausfinden.
Ich persönlich bekomm Magenschmerzen, wenn jetzt alle in Schulpsychatern das Allheilmittel gegen gestörte Kinder und Jugendliche sehen. Ich denke, wenn es die Eltern verpassen, ihren Kindern gewisse “Grundwerte” mit auf den Lebensweg zugeben, dann hilft da auch kein Lehrer oder Schulpsychater. Ich hab als kleiner Junge, bin heute über 40, Indianer und Cowboy gespielt oder Gangster und Polizei. Wir hatten Spielzeugpistolen und “ballerten” aufeinander los und dennoch bin ich kein “menschenhassender” Schüler gewesen. Wenn ich mich mal geprügelt habe, hätte ich nie daran gedacht, auf den am Boden liegenden Gegner einzutreten. Habe ich in der Schule den Unterricht gestört, dann war ich froh, wenn meine Eltern davopn nichts “spitz bekamen”, weil es dann richtig streß gegeben hätte. Nur wie sieht es heute aus? Wenn man sich heute prügelt, dann gehört es schon fast zum guten Ton, wenn dem anderen nochmal richtig gegen den Kopf getreten wird, wenn er schon am Boden liegt. Machen die Schüler Ärger in der Schule und werden vom Lehrer getadelt, dann stehen keine 2 Minuten die Eltern beim Direktor und beschweren sich über den Lehrer, welcher ihr Kind “mobt”. Nochmal zu den Waffen, als Polizeibeamter, Sportschütze, Jäger, ehemaliger Zeitsoldat bei einer Kampfeinheit, hängt es nicht vom Kaliber ab, um einen Menschen zu töten. Ich selber habe als 14jähriger mit dem Luftpistolenschießen angefangen. Mit 18 Jahren bin ich dann zum Großkaliberschießen übergewechselt, weil es einfach mehr Spaß machte und die Herausforderung, auf weiter enfernt befindliche Zielscheiben zu schießen, größer war.
Nicht zu vergessen die Begeisterung für die Technik und natürlich die Freude und Spannung beim Wettkampf. Also wie bei allen Sportarten. Was das geltende Waffenrecht angeht, so ist es streng genug. Verstößt man gegen die Gesetze, so sieht man sich mit den dafür vorgeschriebenen Sanktionen konfrontiert, was ja auch letzlich der Sinn und Zweck eines Gesetzes ist. Daselbe kann man auch ganz gut bei den Pädophilen beobachten. Seit geraumer Zeit ist der Besitz von Kinderpornographie verboten. Und dennoch…. Jeden Tag wird immer wieder dagegen verstoßen, weil es von außerhalb in dieses Land gelangt. Genauso verhält es sich mit den Waffen. Das meiste, was illegal im Umlauf ist, kommt aus anderen Ländern. Hier bevorzugt aus Ost- und Südosteuropa. Wer sowas mit sich rumträgt ist selten Sportschütze oder Jäger und erst recht wurden diese Personen nicht von Amts wegen her auf Zuverlässigkeit und Sachkunde überprüft, wie es bei Sportschützen und Jägern der Fall ist. Genauso verhält es sich mit den Kurzwaffen. Letztens tauchte von irgendwem in der Presse die Forderung für ein Verbot von Kurzwaffen auf. Ich bin als Jäger im Rahmen des Tierschutzes auf diese Waffenart angewiesen. Leider werd ich immer wieder in mein Jagdrevier gerufen, wenn es mal wieder darum geht, ein von Autofahrern angefahrenes Stück Wild, mittels Fangschuß von seinen Qualen zu erlösen. Klar könnte man das auch mit einem Gewehr, nur wäre die Gefährdung für Unbeteiligte viel zu hoch. Sowas macht im übrigen absolut keinen Spaß, wenn man an eine Unfallstelle kommt und man findet dort z. Bsp. ein weibliches Reh(Ricke) mit vollem Gesäuge auf dem Asphalt liegend vor. Denn als Jäger weiß man ganz genau, dass mit dem Unfall nicht nur dieses Muttertier stirbt, sondern auch ihr Kitz elendig verhungern wird. Jetzt kannst Du mich mal fragen, was ich von hohen Geschwindigkeiten und Autos im allgemeinen halte. Aber sowas wird immer wieder passieren, denn es gehört zum Leben dazu. Ob wir das wollen oder nicht. Genauso ist es mit den Menschen, die andere ohne ersichtlichen Grund umbringen. Sowas wird es immer wieder geben. Egal, ob man Computerspiele und den legalen Waffenbesitz verbietet.
Es war eine Tragödie. Aber jetzt kommen die rot-grünen Handlampen und machen dicke Backen wegen des Waffenrechts. Z.B. Alle Schusswaffen im Schützenverein. Solche Hirnies. Die meisten Vereine liegen am Ortsrand und man könnte abwarten bis nachts ein LKW kommt und die kompletten Tresore mit Gabelstablern abholt. Die Gesetze sind in Ordnung. Wäre die Pistole verschlossen im Tresor des Vaters gewesen, wäre nichts passiert. Dann wird eine Waffenbörse storniert. Vielleicht sollte mal ne Automesse storniert werden, weil irgendwo ein Spinner ein paar Leute umgefahren hat. Das in Winnenden war schlimm, genauso schlimm finde ich die mediengeile Berichterstattung einzelner Blätter und TV´s. Und irgendwann sagt sich wieder ein Spinner. Ich mach jetzt meinem Leben ein Ende, wurde nie beachtet, aber jetzt komm ich in jeder Zeitung und in jedem Fernsehkanal, jetzt hab ich meinen Auftritt…
@thomas19_66
Hallo Thomas,
ich antworte dir gerne, weil sich dein Beitrag wohltuend von den Statements anderer Sportschützen abhebt.
Wenn ich selbst Sportschütze, Killerspieler und Lehrer/Bildungspolitiker wäre, würde mir dieser Befund auch nicht passen, aber es ist nun mal so: Die Amokläufe in Deutschland sind von jungen Männern durchgeführt worden, die Killerspiele gespielt haben, Zugang zu legalen Waffen von Sportschützen hatten und damit ihr bevorzugtes Hassobjekt heimgesucht haben: die Schule. Man kann das für Zufall halten oder aber Amokläufe für unvermeidlich. Ich tue es nicht.
Wir werden nie alle Waffen kontrollieren können, und wir werden auch nicht verhindern können, dass, wenn wir den Menschen den Zugang zu Waffen verwehren, diese Flugzeuge verwenden. Aber wir errschweren Amokläufe an Schulen. Ich halte das für unsere Pflicht.
Glaubst du im Ernst, dass Tim K., hätte erkeine Waffe zur Hand gehabt, alternativ ein Flugzeug gekapert und es auf seine Schule gelenkt hätte?
Jede Waffe weniger ist eine Gefahr weniger, so hat es der zuständige Einsatzleiter der Polizei meiner Meinung nach zurecht formuliert. Es muss viel zusammenkommen für einen Amoklauf: Hass und Verzweiflung, eine fehlende Tötungshemmung und der einfache und kurzfristige Zugang zu einem Gerät, das ihm das Massaker ermöglicht.
Ein Waffenrecht, das Gefahren für die Allgemeinheit minimiert, Schützen die Ausübung ihrers Sportes nicht unzumutbar erschwert und gleichzeitig praktikabel ist, kann nur darin bestehen
1. die Waffen nicht zu Hause zu lagern
2. weiterhin Munition und Waffe zu trennen.
Ausnahmen für Jäger sind immer möglich.
Wenn niemand Waffen zu Hause lagert, muss die ordnungsgemäße Lagerung auch nicht kontrolliert werden. Gegen Einbruch können Tresore gesichert und mit einem Alarmsystem versehen werden. Regelmäßige Polizeistreifen kontrollieren. So wird das übrigens auch mit vielen unbemannten Bundeswehr-Depots im Wald gemacht.
Das alles bietet keine absolute Sicherheit. Die gibt es nicht.
Im übrigen vermisse ich nach wie vor konstruktive Vorschläge von Sportschützen oder wenigstens ein Problembewusstsein. Wenn du die einschlägigen Foren liest, kommt dir das große Kotzen: Ich will meinem Hobby ungestört nachgehen, so viele Waffen haben wie ich will und die Munition dazu. Alles andere interessiert mich nicht. Das Leben ist nun mal lebensgefährlich.
Änlich argumentieren die Killerspieler. Das Thema Schule führt hier zu weit.
Und alle laden die alleinige Schuld auf den Eltern ab. Das ist immer das einfachste.
@thomas19_66
Hallo Thomas,
ich antworte dir gerne, weil sich dein Beitrag wohltuend von den Statements anderer Sportschützen abhebt.
Wenn ich selbst Sportschütze, Killerspieler und Lehrer/Bildungspolitiker wäre, würde mir dieser Befund auch nicht passen, aber es ist nun mal so: Die Amokläufe in Deutschland sind von jungen Männern durchgeführt worden, die Killerspiele gespielt haben, Zugang zu legalen Waffen von Sportschützen hatten und damit ihr bevorzugtes Hassobjekt heimgesucht haben: die Schule. Man kann das für Zufall halten oder aber Amokläufe für unvermeidlich. Ich tue es nicht.
Wir werden nie alle Waffen kontrollieren können, und wir werden auch nicht verhindern können, dass, wenn wir den Menschen den Zugang zu Waffen verwehren, diese Flugzeuge verwenden. Aber wir errschweren Amokläufe an Schulen. Ich halte das für unsere Pflicht.
Glaubst du im Ernst, dass Tim K., hätte erkeine Waffe zur Hand gehabt, alternativ ein Flugzeug gekapert und es auf seine Schule gelenkt hätte?
Jede Waffe weniger ist eine Gefahr weniger, so hat es der zuständige Einsatzleiter der Polizei meiner Meinung nach zurecht formuliert. Es muss viel zusammenkommen für einen Amoklauf: Hass und Verzweiflung, eine fehlende Tötungshemmung und der einfache und kurzfristige Zugang zu einem Gerät, das ihm das Massaker ermöglicht.
Ein Waffenrecht, das Gefahren für die Allgemeinheit minimiert, Schützen die Ausübung ihrers Sportes nicht unzumutbar erschwert und gleichzeitig praktikabel ist, kann nur darin bestehen
1. die Waffen nicht zu Hause zu lagern
2. weiterhin Munition und Waffe zu trennen.
Ausnahmen für Jäger sind immer möglich.
Wenn niemand Waffen zu Hause lagert, muss die ordnungsgemäße Lagerung auch nicht kontrolliert werden. Gegen Einbruch können Tresore gesichert und mit einem Alarmsystem versehen werden. Regelmäßige Polizeistreifen kontrollieren. So wird das übrigens auch mit vielen unbemannten Bundeswehr-Depots im Wald gemacht.
Das alles bietet keine absolute Sicherheit. Die gibt es nicht. Aber es vermindert Risiko.
Im übrigen vermisse ich nach wie vor konstruktive Vorschläge von Sportschützen oder wenigstens ein Problembewusstsein. Wenn du die einschlägigen Foren liest, kommt dir das große Kotzen: Ich will meinem Hobby ungestört nachgehen, so viele Waffen haben wie ich will und die Munition dazu. Alles andere interessiert mich nicht. Das Leben ist nun mal lebensgefährlich.
Änlich argumentieren die Killerspieler. Das Thema Schule führt hier zu weit.
Und alle laden die alleinige Schuld auf den Eltern ab. Das ist immer das einfachste.
Hallo Egal,
ich kann Deine Forderungen schon verstehen, aber ich sehe auch die andere Seite.
Eines steht wohl fest, diese Tat, wie auch alle anderen Taten davor, konnten nur durch das Versagen von Menschen, meist mehrerer Menschen, passieren.
Zum Beispiel wurde mindestens eine der Waffen, welche Robert Steinhäuser bei sich trug und verwendete, durch betrügerische Handlungen bei der Beantragung der Waffenbesitzkarte bei der zuständigen Behörde erlangt werden. Siehe hierzu auch den Abschlußbericht des Erfurter Amoklaufs im Internet.
Bei Amoklauf in Bad Reichenhall hat der damalige Täter(Auszubildener im Schlosserhandwerk) den Waffenschrank seines Vaters aufgebrochen bzw. aufgeflext.
Beim vorletzten bekannten Amoklauf in einer Schule wurden “freiverkäufliche” Waffen mit “selbsterzeugten Treibladungspulver” verwendet.
Ich will das alles nicht beschönigen und sicherlich hättest Du wohl recht, wenn man alle Waffen(Schußwaffen) abschafft, dass es dann auch nicht mehr zu gleichgelagerten Taten kommen würde. Aber wie ich auch schon argumentierte, hätten wir dann bald einen Staat, in dem das Leben wohl kaum noch Spaß machen würde. Denk nur mal an die pauschale Überwachung der Kommunikationswege zur Terrorabwehr. Eigentlich ja eine sinnvolle Sache, um Terroristen zu identifizieren und Anschläge zu verhindern. Nur wer hätte schon gerne, dass die Behörden jederzeit alles mitbekommen dürfen? Sicherheit kostet immerauch irgendwo ein Stück Freiheit.
Ich denk da nur mal an die deutschen Autobahnen. Was ist das Geschrei groß, wenn alle paar Jahre wieder eine allegemeine Geschwindigkeitsbegrenzung gefordert wird.
Was die zentrale Lagerung von Waffen, wie bei der Bundeswehr, betrifft, so wäre das ein absolutes Sicherheitsrisiko. Denn es wäre wohl tatsächlich so, dass sich gewisse Gruppierungen dort in Form von Einbrüchen mit Waffen eindecken würden und mit Sicherheit dies auch tun würden.
Zur Zeit der RAF wurden z.Bsp. gern abseits gelegene militärische Waffen- und Munitionsdepots “geknackt”, weil man sich dort mit den “passenden” Waffen, also vollautomtischen Gewehren und Sprengmitteln, versorgen konnte.
Soviel ich weiß, wurde z.Bsp. nie ein Terrorist gefasst, der eine Waffe bei sich trug, welche vorher einem Jäger oder Sportschützen entwendet worden war.
Auch kann dir das BKA schriftlich geben, dass fast alle scharfen Schußwaffen, also keine Gas- oder z.Bsp. Schreckschußwaffen, mit denen Straftaten begangen worden sind, illegale Waffen waren.
Das heutige Waffengesetz wurde 1973 als Folge nach den Terroranschlägen während der Olympiade in München 1972 eingeführt. Hauptsächlich diente es als “Akt” der Politik um dem Bürger zu zeigen, dass was getan wird.
Der Witz und die Parodie dabei war nur, dass alle Waffen der damaligen palästinensischen Terroristen, Maschinenpistolen und Sturmgewehre, vorher ins Land geschmuggelt worden waren. Sicherlich hatte es natürlich auf dauer auch den Vorteil, dass nicht jeder Hans und Franz eine Waffe zu Hause im Schrank stehen hatte, obwohl er für diese überhaupt keine Verwendung fand.
Amokläufe, wie in Winnenden, sollten daher zum Nachdenken anregen, um brauchbare Lösungen zufinden und um weitere Taten zu verhindern. Nur sollte dass nicht mit plumpen Verbotsforderungen geschehen. Zum Beispiel wäre es in meinen Augen absolut hilfreich, wenn man diese Taten pressemäßig nicht so “aufbauschen” würde. Das würde mit Sicherheit dafür sorgen, dass wesentlich weniger Jugendliche auf solch kranke Ideen kommen.
Ich stell mir grad vor, wenn der erste Jugendliche mit dem Auto des Vaters eine Amokfahrt hinlegt und z.Bsp. in eine Fußgängerzone rast um gezielt Menschen zu verletzen.
Es wäre mit sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis weitere Taten mit dem selben Modus operandi folgen würden.
Es hört sich vielleicht etwas gehässig an, aber diese Amoktaten von Jugendlichen, welche sich scheinbar ausgegrenzt fühlen, sehe ich als eine Modeerscheinung der heutigen Gesellschaft. Ich finde sowas genauso krank, wie die Tatsache, dass Kinder und Jugendliche mit Handys durch die Gegend laufen, welche mehrere Hundert Euro kosten. Genauso kaputt ist die heutige Medienkultur, insbesonders meine ich da die privaten Fernsehsender mit ihren Sendungen.
Was die Eltern betrifft, so haben sie bestimmt keine Alleinschuld.
Bloß wird dort meist der Samen der “lebensunfähigkeit” eines Kindes und späteren Jugendlichen gepflanzt.
In meiner Kindheit als 7. von 9 Kindern haben sich meine Eltern trotzdem immer dafür interessiert, mit wem man sich traf oder was man am Tage gemacht hat. Fernsehkonsum wurde vorher durch die Eltern abgesegnet, zumal der einzigste Fernsehapparat im “elterlich hoheitlichen” Wohnzimmer stand. Da ging ohne Erlaubnis gar nichts.
Wenn ich heute bei Bekannten sehe, dass selbst 8jährige einen eigenen Fernseher im Zimmer stehen haben, dann darf man sich am Ende nicht wundern, wenn es nach hinten losgeht. Ich denke, mit den Computern und dem Internet verhält es sich genauso.
Schon wieder ein Mörder mit legalen Waffen, diesmal im Gerichtssaal. Wann wird der Gesetzgeber endlich einsehen, dass Waffen zuhause gelagert eine Gefahr für die Allgemeinheit sind?
@Thomas19_66
Ich bleibe dabei: Waffen gehören nicht in private Hand, schon gar nicht zum Vergnügen. Das ist zu riskant für alle anderen. Was nützt es mir, dass Millionen von Waffenbesitzern damit verantwortlich umgehen? Ein paar Deppen, die damit um sich schießen, reichen.
Wenn wir Waffen zu hause verbieten, ist das kein Schritt auf dem Weg in den Überwachungsstaat. Und es macht unser Leben nicht weniger lebenswert.
Klar hat alles immer viele Ursachen. Aber die Kids wachsen so auf, wie sie aufwachsen, mit TV, Internet etc. Da kann der Gesetzgeber nicht eingreifen und sollte es im Sinne einer freiheitlichen Gesellschaft auch nicht tun.
Das Waffenrecht ist nur eine Stellschraube, aber eine wichtige. Es gibt für niemanden eine schrankenlose Freiheit. Wer in der Freizeit schießen will, soll eben seine Waffe woanders lagern und nicht zuhause.
Hallo Egal,
Waffen willst Du verbieten, bei Internet und TV-Sendungen, welche die Blödheit der Bürger vorschub leisten soll das nicht gehen?
Das kann ich nicht nachvollziehen?
Es dürfte nur noch Internet, wie bei Waffenbesitz auch gefordert, nur noch Zugang über Internetcafé geben. Natürlich erst ab 18 Jahren und unter staatlicher Aufsicht.
Abschaffung der Privatsender und ihren gewaltverherrlichenden Sendungen.
ZUm Thema Abschaffung der Waffen müßten bei einer Entschädigung der Waffenbesitzer bei ca. 8 Millionen Schußwaffen und einer ungefähren Entschädigungssumme von € 500.- 4 Milliarden an Steuergeld an die Waffenbesitzer ausgezahlt werden.
Der zu verbietende Waffenbesitz und die damit verbundenen Entschädigungszahlungen würden sich verfassungsrechtlich auf den Artikel des Rechtes auf Eigentum im Grundgesetz stützen.
Nochmal was aktuelles:
Die Familie(Eheparr und 2 erwachsene Töchter), welche in Baden-Würtenberg in ihrer Wohnung erschossen aufgefunden wurden, sind mit einer Kleinkaliberwaffe(Olympiakaliber) erschossen worden.
Zudem besteht der dringende Verdacht, dass dies mit einer Waffe geschehen ist, welche u.a. mit anderen Waffen zuvor aus einer zentralen Lagerung in einem Schützenhaus bei einem Einbruch entwendet worden ist.
Mehr will ich jetzt nicht mehr zu den “ahnungslosen” Forderungen nach zentraler Lagerung von Sportwaffen in Sportstätten und dem Verbot von den “gefährlichen” und “killermäßigen” Großkaliberwaffen sagen…
Ich finde es letztendlich nur traurig, dass der “deutsche Michel”, ohne sich selbst mal ein realistisches Bild von der Sachlage zu machen, immer gleich auf die Polemik von “wahlsieg-geilen Politikern” und Boulevardpresse hereinfällt.
Ich denk da nur an unsere französischen und schweizer Nachbarn. Die lachen sich über die “naive und gutmenschen Mentalität” der Deutschen kaputt.
Ich glaube, dass kein Volk so masochistisch veranlagt ist, wie das deutsche Volk.
Bis jetzt läuft doch alles noch ganz gut, oder? Wenn die Wirtschaft weiter absackt, noch mehr Insolenzen kommen und Lehrstellen gleich einem Lottogewinn sind – erst dann haben wir ein Problem, denn dann sind es keine einzelnen verzweifelten kranken Kinder, die sich nach Aufmerksamkeit sehnen – dann haben wir hunderte verzweifelter junger Erwachsener, die keine Perspektive im Leben haben und damit auch nichts zu verlieren. Mal sehen, auf welche kranken Ideen die kommen werden…
Was wir brauchen sind Vorbilder und ein Wertesystem. Wir brauchen Ideale, Freunde und Zusammenhalt. Das ändert jetzt nicht die wirtschaftlichen Entwicklungen, mildert aber mit Sicherheit die Folgen.
Ach ja, ich bin äußerst kritisch zu betrachten, ich bin Sportschütze, Jäger, habe einen Sprengstoffschein und spiele Killerspiele.
Ebenso bin ich aber auch Familienvater, seit 18 Jahren mit der selben Frau verheiratet, Unternehmer, habe Lehrlinge ausgebildet, genauso wie Sportschützen und Jägern beim sicheren Umgang mit den Waffen geholfen, und und und
@ Egal
Es ist genau umgekehrt, Waffen gehören nicht in die Hände vom Staat.
Gründe sind bekannt nach dem 20. Jahrhundert, alleine was in Deutschland, Russland, Kambodscha und China abgegegangen ist. Weviel Millionen Menschen sind dadurch gestorben, weil die Truppen Waffen hatten und die Bürger wehrlos waren udn abgeholt wurden? 100 Millionen? Eher noch mehr.
NUR wenn Bürger auch Waffen haben schützt sie das vor einer Diktatur, deswegen hat man den Juden auch als erstes die Waffen abgenommen, vor allen anderen Maßnahmen.
Freie Staaten haben freie Bürger mit freien Waffen.
NUR Sklaven nimmt man die Waffen ab siehe Japan und Okinawa, als das Nunchaku erfunden wurde.
Wenn ihr Sklaven sein wollt, bitteschön, ICH bin es nicht.
Außerdem. Man kann auch mit Messern und Macheten morden, siehe Ruanda.
Jedem freien Bürger seine Waffe um besitz und Familie zu beschützen.