14. März 2009 von meinungsblog
Die Eltern von Tim Kretschmar scheinen den Amoklauf Ihres Sohnes mit anderen Mitteln fortsetzen zu wollen.
Über Ihren Anwalt nehmen Sie Ihren Sohn in Schutz und lassen z.B. erklären, dass er nicht in Psychotherapie gewesen sei. (Dass das aber wohl durchaus angebracht gewesen wäre, steht auf einem anderen Blatt). Und auch sonst sind sie bemüht, ihr Bild in der Öffentlichkeit möglichst positiv darzustellen. Das mag ihr gutes Recht sein.
Aber der Anstand gebietet es, solche Erklärungen vorerst zu unterlassen und der Opfer zu gedenken.
Eine klare, unverschnörkelte Entschuldigung und Beileidsbekundung an die Angehörigen der von ihrem Sohn getöteten Opfer wäre zu diesem Zeitpunkt (und schon viel früher) das einzig Richtige gewesen.
Nein, Killerspiele und das Waffenrecht sind nicht die vorrangige Ursache für solche Amokläufe, sondern eine augenscheinlich emotionale Vernachlässigung von Kindern, die zwar materiell übervorsorgt sind, aber sonst von Ihren Eltern im Stich gelassen werden und falsche Ziele aufgezeigt bekommen.
Dieses Bild verfestigt sich gerade im Fall Tim Kretschmer zusehends.
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14. März 2009 von meinungsblog
…das behauptet jedenfalls die Bild. Und warum? Er hat sich seinen Pensionsanspruch in Höhe von 20 Millionen Euro auszahlen lassen. Einen Anspruch, den er sich vertraglich erarbeitet hat und auch ein ganz gängiges Verfahren, das in vielen Fällen für die Unternehmen sogar noch günstiger ist, als die fortlaufende Zahlung der Pension.
Wo hier also der Skandal ist? Vielmehr soll wohl mal wieder Volkes Seele billig befriedigt werden.
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13. März 2009 von meinungsblog
Es erreichen mich einige Mail Anfragen und auch Suchanfragen, wie denn die Firma heisst, deren Geschäftsführer Jörg Kretschmer, der Vater des Amokläufers von Winnenden Tim Kretschmer, ist.
Auch hier bildet richtiges Googeln:
jörg kretschmer geschäftsführer
…und siehe da, unter den ersten Treffern ist die Schwaben-Team GmbH.
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13. März 2009 von meinungsblog
Vor den Toren Bonns, im zu Meckenheim gehörenden Altendorf, liegt Ohm Hein.
Praktisch: viele Parkplätze auf dem Hof gegenüber vom Restaurant. “Gutbürgerliches”, sehr sauberes Ambiente.
Die Karte überzeugt mit Fleisch- und Fischgerichten zu recht günstigen Preisen. Steaks werden akkurat auf den gewünschten Punkt gegart, Gemüsebeilagen frisch und knackig. Sonderwünsche kein Problem. Leider Sion vom Fass, das beliebigste Kölsch von allen, aber auch frisch gezapftes Franziskaner, das versöhnt dann wiederum. Für Freunde preisgünstiger, reichhaltiger und doch guter Portionen eine gute Wahl.
Ein schönes Ziel nach einem Ausflug in die Eifel.
Im Web: Ohm Hein
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12. März 2009 von meinungsblog
Wie immer nach solchen Ereignissen wird auch nach dem Amoklauf von Winnenden über das Waffenrecht diskutiert.
Tims Vater, Jörg Kretschmer, hatte nach den vorliegenden Informationen seine Waffen aufgrund seines Hobbys, jedoch sonst keinen Waffenschein. Hier stellt sich zunächst die Frage, wieseo ein Sportschütze dann eine Barretta in seinem Nachtkästchen aufbewahrt, wenn er doch keinen Waffenschein hat. Und auch die Munition war ja augenscheinlich nicht weggesperrt. Desweiteren ist mir nicht klar, wozu ein Sportschütze so viele Waffen – kolportiert wird zwischen 15 und 18 – zu Hause haben muss und darf.
Dass das deutsche Waffenrecht sonst recht scharf ist, ist unbestritten, jedoch zeigen sich hier in Hinblick auf die Sportschützen m.E. Defizite, die wirklich behoben werden sollten. Eine Beschränkung der erlaubten Anzahl und höhere Strafen bei unzureichender Sicherung sind wohl das Mindeste.
So oder so – durch das Unterlassen des Wegsperrens der Barretta und der Munition dürfte sich Herr Kretschmer strafbar gemacht haben. Und auch zivilrechtliche Schadensersatzklagen der Angehörigen der Opfer dürften nicht ganz aussichtslos sein.
Dass dann noch der Umgang des Sohnes mit Waffen von den Eltern gefördert wurde, steht auf einem ganz anderen Blatt.
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12. März 2009 von meinungsblog
Schon recht früh – es war wohl um das Jahr 2001 – habe ich mit der MS-Reader Software auf einem HP Jornada „Timeline“ von Michael Crichton gelesen. Das ganze war gar nicht so schlecht; insbesondere das Blättern ging schnell und flüssig vonstatten. Störend war allenfalls beim Lesen unter extremen Lichtverhältnissen das Display; entweder war es etwas zu hell (bei kompletter Dunkelheit) oder zu dunkel (bei starkem Sonnenlicht). Alles in allem aber nicht schlecht. Leider ist das ganze Projekt ja damals nicht so recht vorangekommen.
Jetzt habe ich mir den Sony-Reader PRS-505 getestet. Das Display ist sehr schön und für die Augen angenehm, die Schrift sehr scharf, die Größe gerade richtig.
Allerdings sind die Tasten zum Blättern alles andere als ergonomisch angeordnet, was recht lästig ist. Was mich sehr gestört hat ist zudem ein „Flackern“ beim Bildaufbau, also bei jedem Seitenblättern. Dass der Reader bei der Suche in größeren Büchern sehr langsam ist, fällt dagegen nicht so negativ ins Gewicht.
Leider also noch nichts für mich; vor 8 Jahren war es sogar fast besser. Jedoch sind die Mängl auch nicht so gravierend, dass eine neue Gerätegeneration dies nicht beheben könnte.
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11. März 2009 von meinungsblog
Der Amoklauf von Winnenden ist wirklich erschütternd, zunächst gilt daher mein Beileid den Angehörigen der Opfer.
Doch wie schnell kommt man an den wahren Namen des Attentäters, in den Medien nur als Tim K. bekannt?
Es ist genau eine Google Suche mit ein paar Fakten, die aus ebendiesen Medien bekannt sind:
Tim Tischtennis Leutenbach
und siehe da, ich habe den (wahrscheinlichen) Nachnamen. Dann im Telefonbuch den Namen des Vaters gefunden und gegoogelt, siehe da, er ist engagierter Sportschütze. Auch dies deckt sich mit den Informationen aus den Medien.
Beim Täter handelt es sich mithin um Tim Kretschmer.
So gläsern ist der Mensch heutztage.
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10. März 2009 von meinungsblog
Mittags stand plötzlich und unerwartet – obgleich mehrfach angekündigt – der Eismann vor der Tür. Da ich den armen Mann die letzten male immer abgewimmelt habe, wolle ich vom schlechten Gewissen geplagt dann doch etwas kaufen und entschied mich spontan unter anderem für die Grillhaxe.
Im Eismann-typischen Beutel findet man zwei Haxen mit einem Gesamtgewicht von 1.000 Gramm, bereits fertig gewürzt. Da ja der Knochen dabe ist, reicht eine Haxe jeweils gut für einen normalen Esser. Schwarte ist keine dabei, so dass auch Frauen, Kinder und Fettverächter keine Probleme mit dem guten Stück haben sollten.
Nach 6 Stunden Lagerung im Kühlschrank kamen die beiden guten Stücke in den auf 160 Grad (Umluft) vorgeheizten Backofen in einer feuerfesten Form. Nach einer Stunde habe ich die Haxe mit Butter bestrichen und weitere 15 Minuten drin gelassen, dann für 5 Minuten den Grill auf höchster Stufe.
Das Ergebnis ist eine sehr zarte Schweinehaxe, deren Fleisch sich leicht vom Knochen löst, herzhaft aber nicht zu scharf gewürzt. Und nachwürzen ist ja ohnehin kein Problem.
Ausweislich der Inhaltsstofe scheint auf den massiven Einsatz von Geschmacksverstärker verzichtet worden zu sein (es ist nur von Gewürzen die Rede) . Und da pro 100g nur 0,4g Kohlehydrate angegeben sind, ist die Haxe auch für Low- resp. No-Carb Ernährung geeignet.
Für ein schnelles, deftiges Essen also gut geeignet. Da es schnell gehen sollte, habe ich nur einen kleinen Salat dazu gemacht, aber die typischen Haxenbeilagen wie z.B. Kartoffelpürree passen natürlich besonders gut dazu.
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8. März 2009 von meinungsblog
Schön am Rhein gelegen, innen leider DB-Lounge Atmosphäre. Preise leicht überteuert. Salate ok, warme Gerichte aber nur convenience food. Zudem wurde eine Bloody Mary mit vielen Eiswürfeln und Wasser gestreckt serviert – sollte dann auf der Karte auch nicht so bezeichnet werden.
Nach dem Spazieren am Rhein für ein Kölsch annehmbar, ansonsten lohnt hierher kein gesonderter Weg.
Im Web: Rohmühle
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7. März 2009 von meinungsblog
Frischer bekommt man sein Bitburger wahrscheinlich wirklich kaum als im Simonbräu, direkt neben der Brauerei im Herzen Bitburgs gelegen.
Ein sehr schönes altes Gebäude mit verschiedenen Bereiche (Gastgarten, Theke/Bar, Braustube, Restaurantbereich) – also sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Sehr ansprechend eingerichtet.
Die ala Carte Küche ist sehr gut und bietet ein nicht zu breites Spektrum rund um die (moderne) gutbürgerliche Küche.
Jeden ersten Sonntag im Monat gibt es ein Familienbuffet (zuletzt 19,90 Euro je Person, Kinder frei); dies hat aber immer wieder leichte Schwächen: der Lachs zur Vorspeise war zB sehr fischig und die Lammkeule zu kalt.
Der Service sehr schnell und sehr freundlich.
Was mir negativ bei einem Familienbuffet auffiel: eine Familie war mit zwei Erwachsenen und 7 (sieben) Kindern mittags um 12h da. Zitat des Vaters: “So, jetzt haut richtig rein, für euch ist es umsonst und dann müssen wir nichts mehr zu Abend Essen.”… die Kinder liessen sich das nicht zwei mal sagen und plünderten das Buffet doch arg.
Lohnenswertes Ziel bei einem Ausflug in die Eifel.
Im Web: Simonbräu
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